Zusammen geht mehr:
Zukunft gestalten, regionale Präsenz stärken, Effizienz steigern.

Drei VR Banken der Region sondieren Möglichkeiten eines partnerschaftlichen Zusammenschlusses

Neustadt/Aisch, 29.10.2020 - "Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele": Ganz im Sinne dieses bekannten Zitates des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, sondieren derzeit die VR BANK Nürnberg eG, die VR meine Bank eG Fürth | Neustadt | Uffenheim und die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG, Möglichkeiten eines künftigen partnerschaftlichen Zusammenschlusses. Das erklärte Ziel der drei Regionalbanken ist dabei die Erweiterung künftiger Gestaltungsspielräume bei einer gleichzeitigen Stärkung der Kundennähe und Regionalität vor Ort.

Gleichberechtigt mit einer Kultur der Offenheit und des Vertrauens haben die VR BANK Nürnberg eG, die VR meine Bank eG Fürth | Neustadt | Uffenheim und die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG Sondierungsgespräche aufgenommen, um ihre jeweils gute Marktposition und ihre individuellen Stärken weiter auszubauen.

Unter dem Dach einer genossenschaftlichen Regionalbank für die Metropolregion Nürnberg
sollen die drei bisher eigenständigen Institute dabei als selbständige Niederlassungen unter ihren bestehenden Namen weitergeführt werden.

„Unser angestrebter Zusammenschluss lässt sich mit „Zusammen geht mehr“ auf den Punkt bringen, so Karl-Heinz Endlein, Vorstandsvorsitzender bei der VR meine Bank eG. „In dieser Partnerschaft mit einem auch in Zukunft hohem Maß an Selbständigkeit der beteiligten Häuser sehen wir die Möglichkeit, besser, schneller und effizienter zu werden und gleichzeitig unsere Präsenz vor Ort zu stärken und nahe an den Menschen zu bleiben.

Der Zusammenschluss könnte nach den Vertreterversammlungen Mitte nächsten Jahres, rückwirkend zum 1. Januar 2021, in Kraft treten. Die nach Bilanzsumme jeweils nahezu gleich großen Institute würden nach einem positiven Votum der Vertreter über eine gemeinsame Bilanzsumme von etwa 4,7 Mrd. Euro verfügen. „Die Größe der neuen Bank ist für uns jedoch kein Wert an sich, sondern lediglich Mittel zum Zweck", betont Karl-Heinz
Endlein. „Durch die angestrebte Partnerschaft gewinnen wir Gestaltungsspielräume, die jede der drei Banken für sich allein genommen, nicht hätte."

Effizienzgewinne und größere Spielräume für Innovationen

Vor dem Hintergrund stark veränderter Rahmenbedingungen versprechen sich die drei Institute von dem Zusammenschluss einen deutlichen Effizienzgewinn, wodurch finanzielle und personelle Spielräume für die Schaffung innovativer Angebote entstehen.

Ein weiteres Ziel der drei Institute ist, durch den Zusammenschluss als Arbeitgeber für die knapp 700 Mitarbeiter an Attraktivität zu gewinnen.

Die Mitglieder und Kunden der drei Institute erwartet nach dem geplanten Zusammenschluss ein ausgebautes persönliches und digitales Banking Angebot, hinzu kommen größere Kreditvergabemöglichkeiten für
mittelständische Kunden.Gleichzeitig wird für die Kunden und Mitglieder der drei VR Banken aber auch viel Bewährtes bleiben: Neben den gleichbleibenden Namen der einzelnen Häuser, bleiben auch die persönlichen Ansprechpartner und die Betreuung in den einzelnen
Geschäftsstellen unverändert.

Dezentralisierung gegen den Branchentrend

Mit ihrem Konzept eines partnerschaftlichen Zusammenschlusses gehen die VR BANK Nürnberg eG, die VR meine Bank eG Fürth | Neustadt | Uffenheim und die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG einen eigenen Weg in die Zukunft. „In einer Zeit, in der viele Banken aus Effizienzgründen Teams zusammenführen und Entscheidungskompetenzen zentralisieren, bewegen wir uns mit diesem Modell bewusst
in die entgegengesetzte Richtung", so Karl-Heinz Endlein, Vorstandsvorsitzender der VR meine Bank eG. „Mit dem angestrebten Zusammenschluss wollen wir unser dezentrales Bankkonzept und damit den Kern unserer genossenschaftlichen Philosophie zukunftssicher machen. Wir sind davon überzeugt, dass von einem gemeinsamen Institut alle Beteiligten profitieren werden - unsere Mitglieder und Kunden, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schlussendlich unsere gesamte Region."