Wertpapierdepot

Professionell mit Wertpapieren handeln

Mit unserem Wertpapierdepot behalten Sie nicht nur den Überblick, sondern handeln Ihre Anlagen auch ganz bequem an nationalen und internationalen Börsen. Unsere Wertpapierexperten beraten Sie kompetent und berücksichtigen dabei Ihre persönliche Anlagestrategie und Risikoneigung bei der Geldanlage. Sie haben die Wahl, ob Sie Ihre Wertpapiere direkt bei uns in der Geschäftsstelle oder online kaufen oder verkaufen möchten.

Abwicklung aller Wertpapiergeschäfte

Wenn Sie mit Aktien, Fonds oder Zertifikaten handeln möchten, benötigen Sie ein Wertpapierdepot. Dabei handelt es sich um ein Konto, auf dem kein Geld, sondern Wertpapiere verwahrt werden. Der jährliche Depotauszug informiert Sie detailliert über Ihre Wertpapiergeschäfte. So behalten Sie immer den Überblick.

Vorteile eines Wertpapierdepots auf einen Blick

  • Handel mit Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikaten und Optionsscheinen an allen deutschen und internationalen Handelsplätzen
  • Ordererteilung persönlich in unserer Geschäftsstelle, per Telefon oder online
  • Zeichnung von Neuemissionen
  • Persönliche und kompetente Beratung durch unsere Wertpapierspezialisten

Neue Konditionen ab Januar 2018

  VR Depot VR Aktiv Depot
Depotgebühren
Monatlicher Grundpreis 1,50 Euro 1,50 Euro
Verwahrgebühr p. a. 0,10 %
max. 25 Euro pro Monat
0,20 %
max. 25 Euro pro Monat
Abrechnung quartalsweise quartalsweise
 
Order-Gebühren
Kauf/Verkauf der Wertpapiere online oder über den Berater 10 Euro
zzgl. 0,75 % vom Kurswert
10 Euro
zzgl. 0,20 % vom Kurswert

Kauf/Verkauf von Zertifikaten und Derivaten der DZ Bank AG

Weitere Informationen

4,95 Euro 4,95 Euro
 
Sonstige Gebühren
Limitgebühren 0 Euro 0 Euro
Auslandsbörsen 40 Euro
zzgl. 0,75 % vom Kurswert
40 Euro
zzgl. 0,25 % vom Kurswert
Bezugsrechte 5 Euro
zzgl. 0,75 % vom Kurswert
5 Euro
zzgl. 0,25 % vom Kurswert
Elektronisches Postfach
Rufen Sie alle relevanten Dokumente rund um Ihr Depot bequem online ab.
0 Euro 0 Euro

Alle Gebühren inkl. USt.

Konditionen bis 31.12.2017

Beim Berater erteilte Aufträge (gültig bis 31.12.2017)

Kauf und Verkauf bei Ausführung im Inland

Wertpapierart Provision vom Kurswert zuzüglich Festpreis
Aktien und verbundfremde Investmentfonds 0,75 % 18,50 €
Verzinsliche Wertpapiere 0,50 % 18,50 €

Online erteilte Aufträge (gültig bis 31.12.2017)

Kauf und Verkauf bei Ausführung im Inland

Wertpapierart Kurswert
Provision vom Kurswert Mindestpreis
Aktien und verbundfremde Investmentfonds bis 5.000 Euro 0,60 % 15 Euro 
bis 25.000 Euro 0,50 %
bis 50.000 Euro 0,35 %
über 50.000 Euro
0,25 %
Verzinsliche Wertpapiere bis 10.000 Euro 0,38 % 12 Euro
bis 25.000 Euro 0,35 %
bis 50.000 Euro 0,30 %
über 50.000 Euro 0,25 %
       

1,25 %o vom Kurswert, mindestens 10 € pro Posten bzw. maximal 40 € pro Posten zuzüglich Umsatzsteuer.

Pro Depot mindestens 15 € zuzüglich Umsatzsteuer pro Jahr.

Eine Gesamtübersicht der Konditionen entnehmen Sie bitte unserem Preisaushang bzw. Preis- und Leistungsverzeichnis

Häufige Fragen zum Wertpapierdepot

Welche Kosten sind mit einem Wertpapierdepot verbunden?

Je nach Depotmodell zahlen Sie unabhängig von Gebühren für den Wertpapierhandel Depotgebühren für den Verwaltungsaufwand. Für jede Order werden zudem Transaktionskosten berechnet. Bei Investmentfonds zahlen Sie eventuell noch einen Ausgabeaufschlag. Detaillierte Informationen können Sie auch unserem Preis- und Leistungsverzeichnis entnehmen.

Grundsätzlich sollten Sie nicht nur die reinen Kosten vergleichen, sondern auch Ihre Bedürfnisse bei der Wahl des richtigen Depots berücksichtigen. So können Online-Depots zwar günstiger sein, dabei aber eventuell nicht die für Sie bestmögliche Beratung und Service bieten.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Ihre Kapitalerträge maximal bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags steuerfrei, das heißt 801 Euro bei Ledigen beziehungsweise 1.602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten oder eingetragenen Lebenspartnern. Sparer mit geringeren Sparguthaben werden damit vor einer übermäßigen Besteuerung bewahrt.

Um diese Steuerbefreiung zu erhalten, müssen Sie Ihrer VR meine Bank eG einen Freistellungsauftrag erteilen. Liegt der Bank kein Freistellungsauftrag vor, muss sie per Gesetz automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer auf alle Kapitalerträge an das Finanzamt abführen.


Der Sparerpauschbetrag kann auch auf mehrere Konten und Geldanlagen bei verschiedenen Kreditinstituten verteilt werden. Sind die Konten bzw. Geldanlagen auf mehrere Institute verteilt, müssen Sie jedem dieser Institute einen gesonderten Freistellungsauftrag erteilen. Die Summe aller erteilten Freistellungsaufträge ist auf den maximalen Sparerpauschbetrag begrenzt (siehe oben).

Wenn Ihr Einkommen unterhalb der Einkommensteuergrenze liegt, müssen Sie keine Kapitalerträge versteuern. Dies ist zum Beispiel bei Minderjährigen der Fall, die noch nicht über ein eigenes Einkommen verfügen. Damit die Bank, bei der die Geldanlage besteht, die Steuer nicht automatisch abführt, müssen Sie ihr eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung – auch NV-Bescheinigung genannt – vorlegen. Diese Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem Finanzamt. Die Steuerbefreiung ist bei einer NV-Bescheinigung nicht auf den vorgenannten Sparerpauschbetrag begrenzt.

 

Wie wird die Kirchensteuer abgeführt?

Die nachfolgenden Ausführungen sind für Sie nur interessant, wenn Sie kirchensteuerpflichtig sind, also Mitglied einer Kirchensteuer erhebenden Religionsgemeinschaft. Seit 2015 greift das automatisierte Kirchensteuerverfahren. Ihre VR meine Bank eG führt die anfallende Kirchensteuer auf die Kapitalerträge zusammen mit der Kapitalertragsteuer automatisch an das Finanzamt ab. Dazu rufen die Banken einmal jährlich das sogenannte Kirchensteuerabzugsmerkmal (KiSTAM) beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab. Wenn Sie allerdings beim BZSt einen Sperrvermerk beantragt haben, erhält die Bank auf ihre Abfrage nur einen neutralen Nullwert vom BZSt. In diesem Fall müssen Sie die auf die abgeführte Kapitalertragssteuer noch anfallenden Kirchensteuerbeträge gegenüber Ihrem Wohnsitzfinanzamt deklarieren. Wichtig: Wenn keine Kapitalertragssteuer anfällt – zum Beispiel bei ausreichendem Freistellungsauftrag oder Vorliegen einer NV-Bescheinigung – fällt auch keine Kirchensteuer an.