Jubiläumsveranstaltung

200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen und 10 Jahre GenossenschaftsStiftung

Neustadt, 30. November 2018

Gemeinsam in die Zukunft gestartet

Zwei Jubiläen wurden mit vielen Wegbegleitern gefeiert. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Endlein und seine Vorstandskollegen luden zu einer Zeitreise ein, moderiert vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Klaus Gimperlein.

  • Die Zeitreise begann mit der Geburt des Gründervaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen vor 200 Jahren,
  • führte weiter zur Gründung und Weiterentwicklung der regionalen Banken,
  • beleuchtete die aktuelle Situation und das gesellschaftliche Engagement der Bank und ihrer GenossensschaftsStiftung und
  • ging über in eine Zukunftsexpedition, die u. a. unterhaltsam humoristisch vom Entertainer Frank Astor präsentiert wurde.
  • Begrüßt wurden vier neue Stiftungskuratoren. Die beiden langjährigen Kuratoren Hermann Kerschbaum und Dieter Eckardt wurden verabschiedet.
  • Hans Herold startete als Schirmherr vom VR mein Förderpreis die Voting-Phase.
  • Neun Gemeinden dankte Markus Engelmayer für die Anbringung von Informationsschilder unter den Raiffeisenstraßen. Sie weisen auf den Gründungsvater hin.
  • Musikalisch umrahmt wurde der Festabend vom Thilo Wolf Quartett, dass unter anderem den bankeigenen A-capella Song modern interpretierte.

Zum 200ten Geburtstag des Gründervaters

Raiffeisenstraßen werden mit Informationstafeln ausgestatten

Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Endlein ging in seiner Festrede auf die Erfolgsgeschichte der Genossenschaftsbanken ein.

Mehr als 1.500 Straßen in Deutschland tragen den Namen des Gründervaters. Neun davon gibt es im Geschäftsgebiet der VR meine Bank. Seit kurzem hängt unter den Straßennamen ein Zusatzschild, das auf den Gründervater hinweist. Alle Gemeinden halfen mit, dass die genossenschaftliche Idee auf diese Weise weitergetragen wird. Dafür bedankte sich stellvertretender Vorstandsprecher Markus Engelmayer bei den anwesenden Bürgermeistern, unter denen auch Kerstin Rauner, die dritte Bürgermeisterin der Stadt Neustadt, weilte.  

 

Tradition trifft Innovation

Genossenschaften haben Zukunftspotential

Die Erfolgsgeschichte der Genossenschaftsbanken prägt auch die Wirtschaft und den Wohlstand hier in der Region.

Genossenschaften ticken schon immer etwas anders. Von Anfang an konnten sie die Bedürfnisse der Menschen im Auge haben, weil sie die einzige Bankengruppe ist, bei der die Kunden gleichzeitig Eigentümer werden können. Weltweit sind es mittlerweile über eine Milliarde Menschen Mitglied bei einer Genossenschaft. Was die Kunden seit Generationen an „ihrer Raiffeisenbank vor Ort“ besonders schätzen, ist die persönliche Beratung auf Augenhöhe. Daneben nutzen zunehmend mehr Kunden und Mitgliedern ganz selbstverständlich die digitalen Angebote. Aktuell gibt es bereits mehr als 80 Services, deren Vorteile und Erleichterungen Kunden schätzen, wie Vorstandssprecher Thomas Gimperlein berichtete.  

 

Genossenschaften sind kein Auslaufmodell. Durch die Verbindung von Tradition mit Innovation haben genug Zukunfts-Potential.

Raiffeisenbanken haben alle wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte gemeistert. Aktuell stellen sich die vier Vorstände und ihre rund 250 Mitarbeiter den Chancen der Digitalisierung und den damit verbundenen veränderten Kundenwünsche, beispielsweise mit längeren Beratungszeiten bis 20 Uhr und einem Service-Team, das telefonisch Finanzgeschäfte des täglichen Lebens abwickelt sowie Termine und Kontakte zum Berater koordiniert. 

GenossenschaftsStiftung vor 10 Jahren gegründet,

um noch mehr regionales Engagement zu fördern.

Genossenschaftsbanken haben ein Herz für aktive Menschen, die sich für andere engagieren. Das war schon immer so, bekräftige Kuratoriumsvorsitzender Walter Zeleny.

Vor 10 Jahren verstärkte man dieses Engagement durch die Gründung der GenossenschaftsStiftung. Sie wurde mit 2 Mio. Euro Kapital ausgestattet, das sich aus Geldern speiste, die die Bank über Jahre hinweg durch die Kunden erwirtschaftet hatte. Die Erträge aus diesem Kapital fließen in nun in Form von Spenden in die Region zurück.

In den letzten 10 Jahren erreichten über 550.000 Euro direkt die Menschen vor Ort – oder anders gesagt:  Jeden Tag wird ein regionales Projekt gefördert.  Zeleny ermutigte die Anwesenden förderungswürdige Spendenaktionen an das Gremium heranzutragen.  

Stiftungs-Kuratorium verjüngt sich.

Hermann Kerschbaum und Dieter Eckardt aus dem Gremium verabschiedet.

Über die Vergabe der Spenden entscheidet bei der Stiftung ein Kuratorium. Es setzt sich aus Wegbegleitern der Bank zusammen, darunter auch der ehemalige Vorstand Hermann Kerschbaum und der pensionierte RLH-Geschäftsführer Dieter Eckardt. Die beiden Gründungsmitglieder wurden nun aus dem Gremium verabschiedet.

Bereichert wird das Kuratorium von vier neuen Mitgliedern aus den Reihen der Mitarbeiter: Ingrid Brendel (Aurachtal), Yvonne Ruby (Neuhof), Petra Trabert (Gollhofen) und Claus Kerling (Neustadt) wurden offiziell vom Kuratoriumsvorsitzenden Walter Zeleny in ihr Amt eingeführt.

VR mein Förderpreis

Schirmherr Hans Herold startet Voting-Phase für das Jubiläumsprojekt

 

Im Jubiläumsjahr lobten die Bank und die Stiftung erstmals einen mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis aus. Jugendgruppen konnten sich in den vergangenen Wochen mit einem Gemeinschaftsprojekt bewerben. Eine Jury sichtete die Einreichungen. Sie besteht aus Jugendverantwortlichen von Kommunen und Kirchen.

10 Projekte schafften es ins öffentliche Voting. Den Voting-Startschuss gab Schirmherr Hans Herold.

Unter www.vrmeinebank.de/meinfoerderpreis kann jedermann bis 31.12.18 bis zu drei Projekten jeweils eine Stimme geben.

 

Future Now

Bühnenshow mit Frank Astor und Einladung zur Reise nach Digitalien am 8.12.18 in Neustadt

Future Now – in seiner humoristischen Bühnenshow trat Frank Astor den Beweis an, dass die Zukunft schon jetzt beginnt.

Der Entertainer präsentierte unterhaltsam und humorvoll „Trends der Zukunft“ und „Digitale Transformationen“, bei der auch sein Roboter zum Einsatz kam. Für seine Informationen kommt er regelmäßig mit Deutschlands führenden Trendagenturen und Zukunftsforschern zusammen.

 

Mehr Zukunft gibt es bei der Reise nach Digitalien, der Messe am 8.12.18 im BayernLab in Neustadt zu sehen.

Wer Lust auf mehr Zukunft bekommen hat, wurde von stellvertretendem Vorstandsvorsitzendem Vorstand Klaus Gimperlein, der durch den Abend führte, zur digitalen Messe eingeladen. Sie findet in Kooperation mit der BayernLab am Samstag, 8.12.18 von 10 – 17 Uhr statt. Die Besucher erleben Digitalisierung zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren, mit Live-Demos neuester Technik, digitaler Finanzservices und Trends sowie   Impulsvorträgen zu aktuellen Themen. www.vrmeinebank.de/digitalien

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