Stiftung fördert 11 Mal regionale Vielfalt

19te Spendenübergabe und Verabschiedung zweier Kuratoriumsmitglieder

Juli 2019

 

  • Drei Lebensretter in Form von mobilen Defis für die Gemeinden Mkt. Bibart und Oberscheinfeld sowie den TSV Markt Bibart
  • 3 Unterstützungen für Vertrauenschaffer-Engagements in Kindergärten und Schulen, darunter der Waldkindergarten Neustadt, die Kindertagesstätte Sonnenschein Aurachtal und die Grundschule Emskirchen.
  • 3 Lebensbegeisterer-Aktionen für Jugendliche, darunter der Musikwettbewerb „Fishtival“ der Evang. Dekanatsjugend in Neustadt, die Ausbildungsbegleitung der Evangelischen Jugendsozialarbeit im Landkreis und das Projekt „Stadthallen-Kids“ des Vereines Wir unterwegs in Uffenheim.
  • 2 Gemeinschaftsförder-Projekte, die die Einrichtung im Saal des neuen Dorfgemeinschaftshauses Bergheim unterstützen und die Renovierung der Gemeindebibliothek im Pfarrzentrum Münchaurach.
  • Zwei Kuratoren, die seit der Gründung der Stiftung vor 10 Jahren aktiv waren, werden verabschiedet: Adalbert Wagner aus Emskirchen, zuletzt stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender und Bernhard Rosenbauer, ehemaliger Bankvorstand aus Uffenheim.

 

Seit 10 Jahren engagiert sich die Stiftung für das Gute in der Region und förderte bislang rund 8.000 Menschen und ihre 260 Projekte mit 625.000 Euro. Im Jahr 2018 wurde erstmals ein VR mein Förderpreis ausgeschrieben.  

 

Wir stellen Ihnen die Spendenempfänger kurz vor

Drei neue Lebensretter und ein Defi wird erneuert

Mobile Defibrillatoren

für Gemeinden Markt Bibart und Oberscheinfeld sowie der TSV Markt Bibart.

 

Dauerhaft fördert die Stiftung Anschaffungen von Trinkstationen in Schulen, Krippenbussen für Kindergärten sowie mobile Defibrillatoren für öffentlich zugängliche Gebäude.

  • Bürgermeister Klaus Nölp freut sich über die Installation eines Defi´s an der Dreschhalle Altmannshausen,
  • Bürgermeister Sendner über ein Gerät für das Sportheim in Oberscheinfeld und
  • TSV-Vorstand Uwe Reuther über die Anbringung eines Gerätes am Sportheim in Markt Bibart.

Vor einigen Tagen fand bereits eine professionelle Einweisung mit den Defis durch das Rote Kreuz für die Bürger*innen in Markt Bibart statt.

Austausch eines veralteten Defis in Uffenheim

Stadt Uffenheim installiert neuen Lebensretter in der 24-Stunden-Zone der Bank

  • Bürgermeister Wolfgang Lampe tauschte den veralteten Defi aus und stationierte das neue Modell fest in der 24-Stunden-Zone der VR meine Bank eG in Uffenheim.
  • Eine Spende der GenossenschaftsStiftung der VR meine Bank (1.500 Euro) ermöglichte den Austausch.
  • Bürgermeister Wolfgang Lampe besuchte im August 2019 die Bankfiliale und ließ sich von Stiftungsvorstand Klaus Gimperlein und Regionaldirektor Helmut Schießl das neue Gerät am jederzeit zugänglichen Standort in der 24-Stunden-Zone zeigen.

 

 

Angeregt wurde der Austausch nach einem gelungenen Einsatz

Mit dem von der Stadt Uffenheim in der VR meine Bank in Uffenheim stationierten mobilen Defibrillators konnte vor einiger Zeit ein Menschenleben gerettet werden. Daraufhin bat der behandelnde Arzt Bürgermeister Wolfgang Lampe den mittlerweile veralteten Defibrillator auszutauschen und in der 24-Stunden-Zone der Bankfiliale fest zu installieren. Damit wäre eine Rund-um-die-Uhr-Nutzung gewährleistet, nachdem der zweite vorhandene Defi sich in der meist verschlossenen Stadthalle befindet und somit nur bei Veranstaltungen in der Halle genutzt werden kann.

3 Unterstützungen für Vertrauenschaffer-Engagements

Drei Mal wurden Engagements in Kindergärten und Schulen gefördert.

Vorstand Klaus Gimperlein erklärte, dass diese Spenden dazu beitragen bei den Jüngsten Vertrauen zu schaffen und zu festigen. Der Gewältpräventionskurs „Nicht mit mir“ wurde an der Grundschule Emskirchen gemeinsam von Rektorin Ute Zimmer und dem Elternbeirat, vertreten durch Sandra Stary-Mackel, initiiert. Er unterstützt die Dritt- und Viertklässler dabei Gefahren zu erkennen und zu vermeiden, den Standpunkt selbstsicher zu behaupten und sich mit Köpfen zu verteidigen. „Bei dem bundesweit konzipierten Angebot handelt es sich nicht um einen Kampf- und Selbstverteidigungskurs, der während des Unterrichts durch ausgebildete Kursleiter durchgeführt wird“, wurde ausdrücklich betont.

 

Die Vorteile digitaler Services können die Betreuerinnen der Kindertagesstätte Sonnenschein Aurachtal durch die Stiftungsspende nutzen. „Durch das Step-Folio Programm würden die täglichen Verwaltungsaufgaben schneller und einfacher erledigt und es bliebe so viel mehr Zeit für die Betreuung der Kinder“, bestätigten Leiterin Christine Zenkel und Geschäftsführer Martina Düthorn bei der Übergabe.

 

Zeit mit Kindern in der freien Natur zu verbringen, das hat sich der erste Waldkindergarten im Landkreis auf die Fahnen geschrieben. Wie die neue Vorständin Jessica Arndt vom Verein Waldkindergarten Wurzelwichtel e. V. und die Leiterin Sandra Besold mitteilten, werde die Spende für die Anschaffung weiterer Spielgeräte und notwendiger Hilfsmittel, wie beispielsweise Babyphone, Teppiche, Kissen und Matten für die aktuell 35 Kinder verwendet.

Drei Lebensbegeisterer-Aktionen für Jugendliche erhalten Fördergelder

Herzenswünsche aktiver Menschen,

die sich beruflich und in der Freizeit engagieren, begeisterten die Kuratoriumsmitglieder.

 

Musik verbindet Jugendliche, viele sind in Bands aktiv. „Ganz egal, welche Musikrichtigung, uns sind alle Bands aus der Region beim Fishtival in der Neustadthalle willkommen“, ließ Sophia Lulla, die Jugendbeauftragte im Evangelischen Dekanat in Neustadt wissen. Die Spende wird für die Anschaffung von weiterem technischen Equipment verwendet und sichert die störungsfreie Durchführung des Konzertes, das von rund 50 Ehrenamtlichen organisiert wird. Die Dekanatsjugend plant darüber hinaus die Teilnahme am Crowfunding der VR meine Bank, um die noch fehlende Geldsumme einzusammeln.

 

Begeistern lassen sich regelmäßig die „Stadthallen-Kids“ in Uffenheim. Sie werden von Jugendlichen, die am Orientierungsjahr des Vereins Wir unterwegs e. V. teilnehmen, mit einem bunten Spiele-, Bastel- und Geschichtenprogramm betreut. „Das Jahr soll junge Menschen auf dem beruflichen und persönlichen Weg unterstützen indem sie unter professioneller Begleitung eigene Projekte durchführen“, erläuterten Vorsitzender Hans Höfler und das Betreuer-Ehepaar Münch.

 

Die Mitarbeiter der Evangelischen Jugendsozialarbeit in Westmittelfranken unterstützen jährlich rund 30 hilfsbedürftige Jugendliche dabei den richtigen Ausbildungsplatz zu finden. Sie verstehen sich als Vermittler zwischen Auszubildenden und Ausbildungsbetrieb, wenn es zu Schwierigkeiten kommt. Dies teilte der stellvertretende Leiter Senas Azemovi mit. Damit noch mehr Jugendliche in den Genuss der Förderung kommen, genehmigte das Kuratoriumsgremium eine Spende.

2 Gemeinschaftsförder-Projekte

Zwei Projekte fördern die Gemeinschaft im Dorfverein Bergtheim und Pfarrzentrum Münchaurach.

 

Nachdem immer mehr Dorfgaststätten schließen, entstehen an vielen Orten Gemeinschaftshäuser auf Initiative von Gemeinden und Ortsvereinen. So auch in Bergtheim. Für die Ausstattung des neuen Saales mit stapelbaren Tischen und Stühlen nahmen die Vorsitzende des Dorfvereins Bergtheim e. V., Frau Petra Loscher, und Bürgermeister Gerhard Eichner die Spende entgegen.

 

Treffpunkt vieler Bürger*innen ist im Aurachtal die ehrenamtlich betriebene Gemeindebibliothek der Evang. Kirchengemeinde Aurachtal-Oberreichenbach. Sichtbar wird die starke Frequentierung am renovierungsbedürften Fußboden. Die Spende hierfür nahm Susanne Traut entgegen, die die Bibliothek gemeinsam mit zwei Kolleginnen ehrenamtlich leitet.

Kuratoren Adalbert Wagner und Bernhard Rosenbauer verabschiedet

Männer der ersten Stunde verabschiedet

 

Sie waren Männer der ersten Stunde, die seit der Gründung vor zehn Jahren über die Verwendung der Fördergelder entschieden und die Stiftung in der Öffentlichkeit repräsentiert haben“, lobte Karl-Heinz Endlein das Engagement. Adalbert Wagner (ehemaliger Aufsichtsrat der Bank und zuletzt stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender) versäumte ebenso wie sein Kuratoriumskollege Bernhard Rosenbauer (ehemaliger Bankvorstand in Uffenheim), kaum eine Sitzung und Spendenübergabe. Sie verstanden sich als Ansprechpartner vor Ort und verfolgten interessiert die Umsetzung der geförderten Projekte.

 

Ihr Wissen um regionale Engagements trug dazu bei, dass notwendige und hilfreiche Unterstützungen an die richtigen Stellen fließen konnten. Sie halfen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit mit, das Ziel der Stiftung zu realisieren, möglichst viele aktive Menschen und deren Herzenswünsche zu unterstützen.  Während ihrer 10-jährigen Tätigkeit flossen über 625.000 Euro Spenden in die Region, die rund 80.000 Menschen bei ihren Aktivitäten in Beruf und Freizeit unterstützen. Kuratoriumsvorsitzender Walter Zeleny und Vorstand Klaus Gimperlein dankten Adalbert Wagner persönlich und überbrachten die Anerkennung an der kurzfristig erkrankten Bernhard Rosenbauer.